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Vorstandsvorsitzende der Cegedel, Romain Becker, die Ziele von artelis. „Cegedel und VSE haben in der Telekommunikation zwei erfolgreiche Unternehmen, die zusammenpassen. Künftig wollen wir Wachstumschancen gemeinsam nutzen, dabei Wertschöpfung in der Region belassen und unsere Unternehmen in der Großregion SaarLorLux voranbringen.“

Lang gelebte Partnerschaft

Die Kooperation von Cegedel und VSE in der Telekommunikation in gesellschaftsrechtlicher Form sei letztendlich ein konsequenter Schritt, denn bereits seit 1999 arbeiteten die Töchter Cegecom und VSE NET intensiv zusammen, betonte Berthold Wegmann. „artelis bündelt die Kraft dieser beiden bereits langjährig in benachbarten Märkten erfolgreich tätigen Unternehmen.“ Beide Unternehmen haben sich in ihren Regionen zu etablierten Telekommunikationsdienstleistern und regionalen Marktführern entwickelt, bieten ihren Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen und nutzen künftig die neuen Wachstumschancen gemeinsam. Das Portfolio umfasst neben Planung, Bau und Betrieb ganzheitlicher Telekommunikationslösungen die Bereitstellung von Daten-, Internet- und Sprachdiensten, vor allem im Bereich gehobener Anforderungen bezüglich Qualität und Bandbreite. Aufbauend auf den Erfahrungen der Cegecom und der VSE NET wird artelis neue Produkte wesentlich schneller und preisgünstiger auf den Markt bringen. Ein konkretes Beispiel hierfür ist das Projekt WLAN auf dem Luxemburger Flughafen, wo die Cegecom drahtlosen Internetzugang anbietet. Ein anderes Beispiel ist das Produkt Schlau.Com der VSE NET, das für Privatkunden und kleinere Geschäftskunden Telekommunikation und Energie kombiniert.

„Cegecom und VSE NET ergänzen sich schon deshalb, weil sie sich mit ihren Angeboten vorrangig an Geschäftskunden sowie nationale und internationale Carrier richten“, so Michael Leidinger. Basis dieser Dienstleistungen ist eines der modernsten Telekommunikationsnetze in Europa, das nicht nur die Regionalnetze der beiden Unternehmen im Saarland und Luxemburg zusammenschließt, sondern auch mit den europäischen Telekommunikationszentralen verbunden ist. Die Transportkapazitäten im Kernnetz liegen bei 40 Gigabit/s. Das bedeutet zum Beispiel, dass die ganze Bevölkerung Luxemburgs und des Saarlandes gleichzeitig darüber telefonieren könnte.

Synergieeffekte sieht artelis vor allem im technischen und kaufmännischen Bereich. Durch Zusammenlegung der Abrechnungssysteme können vorhandene Ressourcen künftig noch besser genutzt werden. Auch das Betreiben einer gemeinsamen technischen Plattform für Sprache, Übertragungs- und Datentechnik ermöglicht Kostenvorteile, genauso wie der gemeinsame Einkauf von Hardware und Internetbandbreiten. „Mit gebündelter Stärke werden wir auf dem Wachstumsmarkt Telekommunikation neue Chancen nutzen und Großprojekte unserer Kunden effizient und schnell realisieren“, so Georges Muller. Das könnte sich auch bei der Personalstärke bemerkbar machen. artelis bietet schon heute hochqualifizierte Arbeitsplätze. Tendenz weiter steigend.
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